Aphrodisierende Lebensmittel: Iss dich in Stimmung!

Eine Frau, die genüsslich von einer Erdbeere abbeißt und sich langsam mit ihrer Zunge über die Lippen leckt, bringt dein Blut in Wallung? Zurecht! Erdbeeren und viele andere aphrodisierende Lebensmittel schmecken nicht nur gut, sie bringen auch die Libido in Schwung.

Hier erfährst du, was ein Aphrodisiakum überhaupt ist, was der Unterschied zwischen synthetischen und natürlichen Potenzmitteln ist und welche Lebensmittel aus welchem Grund eine aphrodisierende Wirkung haben.

Was ist ein Aphrodisiakum?

Als Aphrodisiaka beschreibt man Stoffe, die die Libido erblühen lassen, das sexuelle Verlangen steigern oder auch direkt die Geschlechtsorgane beeinflussen. Diese Substanzen können entweder in natürlichen Lebensmitteln vorhanden sein oder werden künstlich hergestellt. Dazu gehören verschiedene Obst- und Gemüsesorten, Kräuter und Gewürze oder auch bestimmte Hormone. Der Begriff geht auf die griechische Göttin Aphrodite zurück, die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde. Sie gilt außerdem als Schutzherrin der Sexualität und Fortpflanzung.

Wirkung

Immer wieder werden verschiedene Lebensmittel als Aphrodisiakum eingestuft. Inzwischen gelten rund 500 verschiedene Stoffe als sexuell anregend. Die Wirkung eines jeden einzelnen ist leider nicht belegt. Oft versteckt sich auch einfach ein Werbeversprechen hinter der anheizenden Eigenschaft bestimmter Substanzen.

Halbierte Avocado auf Teller

In jedem Fall gibt es einige Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, die für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen und damit auch für den Sexualtrieb von Bedeutung sind:

  1. Im Zusammenhang mit aphrodisierenden Lebensmitteln wird häufig Zink genannt. Dieses soll eine testosteronsteigernde Wirkung haben, ist aber in jedem Fall für die Zellbildung und Stoffwechselvorgänge von Bedeutung.
  2. Besonders für die Schilddrüse ist Zink, aber auch Magnesium und Selen wichtig. Die Schilddrüse reguliert unter anderem den Stoffwechsel. Ist die Arbeitsweise gestört, wird zuerst die Libido zurückgefahren, da diese fürs eigene Überleben entbehrlich ist.
  3. B-Vitamine, besonders das Vitamin B6, ist wichtig für die Energieversorgung der Zellen und die Produktion von Serotonin. Wer zu wenig davon hat, fühlt sich womöglich antriebslos, ist schneller erschöpft und depressiv verstimmt und hat bestimmt keine Lust auf Sex.

Synthetische oder natürliche Potenzmittel?

Bei Potenzmittel denken viele sofort an Viagra. Dabei handelt es sich um ein Arzneimittel, das 1998 von dem Pharmakonzern Pfizer auf den Markt gebracht wurde. Dieses und ähnliche Potenzmittel sind nicht nur belastend für deinen Geldbeutel, sondern auch für deinen Körper. Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Sehstörungen und eine verstopfte Nase gelten als häufige Nebenwirkung von Viagra. Derlei Arzneimittel sind nicht zuletzt aufgrund der erhöhten Gefahr für Herzinfarkte bei Überdosierung verschreibungspflichtig.

Daneben werden auch Potenzmittel aus bestimmten Kräutern und Pflanzen hergestellt. Diese mindern die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Nebenwirkungen, sind günstiger und rezeptfrei erhältlich. Viele pflanzliche Potenzmittel eignen sich anders als Viagra, das ausschließlich für Menschen mit Penis zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt wird, für alle Menschen.

Möchtest du deiner eigenen Libido etwas gutes tun oder das sexuelle Verlangen deiner Partner:innen steigern? Anstatt viel Geld auszugeben oder auf Werbeversprechen reinzufallen, kannst du auch aphrodisierende Lebensmittel in deine Ernährung integrieren oder ein spezielles luststeigerndes Menü für besondere Dates kreieren. Denn auch Lebensmittel können die Libido und auch dich stimulieren.

Aphrodisierende Lebensmittel Liste

Nahrungsmittel Wirkung
Austern Nicht umsonst schlürfte Casanova 50 Austern zum Frühstück: Dieses Luxusgut ist nicht nur reich an Omega-3-Fettsäuren, die die Durchblutung anregen, sondern erinnert äußerlich auch noch an eine Vulva. Der hohe Zinkgehalt kann außerdem für einen erhöhten Testosteronspiegel sorgen.
Fisch und Meeresfrüchte Dein Geldbeutel schreit eher nach Fischstäbchen als nach Austern? Kein Problem, auch andere Meeresfrüchte und Fisch im allgemeinen enthalten viel Eiweiß und Zink und sind damit natürliche Aphrodisiaka.
Avocados Das beliebte Superfood enthält die guten ungesättigten Fettsäuren, ist reich an Vitamin E und enthält auch Vitamin B6. Dieses ist wichtig für die Hormonbildung bei Menschen mit Penis, während Vitamin E die Zellen vor Stress schützt und damit schön und furchtbar machen soll. Gleichzeitig liefert der hohe Fettgehalt Energie, die für das allgemeine Wohlbefinden unerlässlich ist.
Chili Die enthaltenen Capsaicins fördern die Durchblutung der Schleimhäute. Auch Glücksgefühle werden beim oder bei manchen erst auch nach dem Verzehr ausgeschüttet.
Eier Die hohen Mengen an Vitamin B können der frühzeitigen Ejakulation entgegenwirken.
Kürbiskerne Die Kerne enthalten ebenso wie Fisch und Meeresfrüchte viel Zink.
Ginko Das Ginkoblatt steht für Hoffnung, Fruchtbarkeit und ein langes Leben. Die Samen des Ginko Biloba Baumes werden im asiatischen Raum schon seit Jahrhunderten in Form von Aufgüssen, Tees oder Tinkturen verwendet, um die sexuelle Ausdauer bei Männern zu erwecken und zu steigern. Außerdem soll jede Form der sexuellen Beziehung verbessert werden.
Spargel Das phallusförmige Gemüse enthält ebenfalls große Mengen an Zink. Außerdem wird der Körper mit zusätzlicher Flüssigkeit und versorgt, da Spargel zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Daneben profitierst du noch von verschiedenen B-Vitaminen, Magnesium, Kalium und Kalzium. Dieser Vitamin- und Minerialienmix kann sich nur positiv auf dein Wohlbefinden auswirken.
Petersilie Das heimische Kraut enthält ein ätherisches Öl, dem eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird.
Ginseng Die Wurzel ist in China als die Königin der Heilpflanzen bekannt und verspricht vor allem Frauen dabei zu helfen, ihre Lust aufflammen zu lassen. Dafür verantwortlich ist die Aminosäure Arginin, die tatsächlich als wirksames Aphrodisiakum gilt. Außerdem soll Ginseng die Ausdauer fördern, gegen Erschöpfung helfen und die Stimmung aufhellen.
Granatapfel Die erfrischende Frucht der Götter schmeckt nicht nur lecker, sondern gilt mit ihrer prallen Form auch als Sinnbild für Fruchtbarkeit. Weder die aphrodisierende Wirkung noch Abhilfe bei Kinderwunsch sind jedoch bestätigt. Tatsächlich enthalten die Kerne aber Stoffe, die dem weiblichen Östrogen sehr ähnlich sind. Sie können dabei helfen, die Hormone in Balance zu bringen und einen regelmäßigen Zyklus zu erleben. Granatapfelsaft kann außerdem die Qualität der Spermien verbessern.
Feigen Im alten Griechenland war man der Ansicht, die Form der Feige gleiche einer Vulva. Daher wurde der Verzehr von Feigen als erotisch und die Frucht selbst zum Aphrodisiakum erklärt.
Erdbeeren Die kleine rote Frucht ist nicht umsonst so begehrt. Erdbeeren schmecken nicht nur lecker, sie enthalten hohe Mengen an Vitamin C, das gegen Ermüdung hilft und zusätzlich noch Zink, das wieder den Testosteronhaushalt hochhält.
Blaubeeren Die kleinen Beeren sind reich an Vitaminen und Antioxidantien und eigenen sich wunderbar, um sie gemeinsam im Bett zu vernaschen. Außerdem sollen sie den Kreislauf und damit auch dich und deine Partner:innen in Schwung bringen.
Honig Nicht nur auf dem Brot, sondern auch auf dem Körper deiner Partner:innen ist Honig eine leckere Versuchung. Dieser wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern enthält außerdem Vitamin C, B-Vitamine und auch Kalzium.
Ingwer Nicht nur bei Erkältungen, auch bei Libidoverlust kann die Ingwerwurzel Abhilfe schaffen. Das ätherische Öl wirkt wärmend, fördert die Durchblutung und regt die Libido an. Außerdem enthält die beliebte Wurzel auch Vitamin C, Eisen, Magnesium und Kalzium.
Maca Wer sich nicht mit Super-und Trendfoods beschäftig, hat vermutlich noch nie von der Maca-Pflanze, auch Peru-Ginseng genannt, gehört. Das Kreuzblütengewächs ist in den peruanischen Anden beheimatet und wurde schon von den Inka zur Verbesserung der Ausdauer und Libidosteigerung eingesetzt. Das enthaltene Bor, Selen und Zink sind wichtige Bestandteile für die Erhaltung der Gesundheit. In der Fitness- und Lifestyle Welt wird es vor allem in Pulverform in andere Speisen untergemischt.
Schokolade Das Schmelzen von Schokolade auf der Zunge ist nicht nur ein sinnliches Erlebnis, es macht auch noch glücklich. Das enthaltene Glückshormon Phenylethylalanin soll aphrodisierend wirken, gilt als Muntermacher und sorgt durch den Anstieg von Blutdruck und Blutzuckerspiegel für eine erhöhte Reizempfindlichkeit. Die positiven Eigenschaften der Kakaobohne wussten schon die Azteken zu schätzen und bezeichneten diese als Lebensmittel der Götter.
Muskat Das Gewürz hat eine anregende Wirkung auf den Körper, sollte aber nur in kleinen Mengen genossen werden, da es ansonsten giftig wirkt.
Vanille Der Duft von Vanille soll an Pheromone erinnern - jener Geruch, der bei sexueller Erregung ausgeschüttet wird. Nicht nur der Geruchssinn, auch die Libido findet Gefallen an dem süßen Duft der Vanilleschote.
Trüffel Wie auch Austern sind Trüffel ein teures Gut. Die Edelpilze enthalten den Duftstoff Anrestonol, der es den Trüffelschweinen ermöglicht, diese aufzuspüren. Er soll aber nicht nur Schweine anlocken, sondern auch auf Menschen mit Vulva und Vagina eine betörende Wirkung haben.
Walnüsse Das enthaltene Magnesium trägt zur Hormonbalance bei, insbesondere zur Produktion von Progesteron.

Hat dein:e Partner:in einfach gerade keine Lust auf Sex, versuche sie oder ihn weder mit Lebensmitteln, noch irgendwie sonst dazu zu drängen. In diesem Fall kannst du dich mit deinem Fleshlight Girls Masturbator einfach selbst verwöhnen und lustvolle Momente genießen.

Ist Alkohol ein aphrodisierendes Lebensmittel?

In Maßen genossen kann Alkohol aphrodisierend wirken. Er lässt Hemmungen schwinden und regt auch das Lustzentrum an. Allerdings bewegst du dich damit auf dünnem Eis. Wer zu viel trinkt, wirkt nicht nur unattraktiv auf potenzielle Sexualpartner:innen sondern gefährdet auch seine eigene Gesundheit.

Rotwein enthält Polyphenolen. Dieser sekundäre Pflanzenstoff regt die Durchblutung an und regt das Feuchtwerden der Vagina an. Der Verzehr von Rotwein gilt zusätzlich als sinnlich, macht aber auch schnell müde. Die Kohlensäure in Champagner und Sekt hingegen regt die Nervenenden im Mundraum und auf der Zunge an, sorgt aber auch dafür, dass der Alkohol noch schneller ins Blut gelangt. Vielleicht tut es also auch einfach ein Glas Wasser mit Kohlensäure.

Wie sinnvoll sind aphrodisierendes Lebensmittel?

Küssendes Paar in der Küche

Ein gar nicht oder nur sehr spärlich vorhandener Sexualtrieb wird leider nicht mit einer Handvoll Walnüsse wie von Zauberhand zurückkehren. Viel wichtiger ist es, der Ursache für die fehlende Lust auf den Grund zu gehen. Traumatische Ereignisse, Depressionen oder Unsicherheit sowie körperliche Ursachen wie eine Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes oder Herz-und Gefäßkrankheiten sind nur wenige Beispiele für das breite Spektrum der Auslöser. Aber auch eine ungesunde Ernährung, zu viel Sport oder häufiger Stress stören das empfindliche Hormonsystem und können zu einem Libidoverlust führen. Aphrodisierende Lebensmittel in deinen Speiseplan zu integrieren kann dennoch nicht schaden. Deinem Körper tust du mit einer ausreichenden Versorgung an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen in jedem Fall etwas Gutes. Vielleicht sorgt auch schon die Besonderheit des Abends mit einem aphrodisierenden Menü und Erdbeeren in Schokolade als Dessert für die vermisste Erregung.

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